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Der Januar ist die beste Zeit, frischen Wind ins eigene Zuhause zu bringen. Die Tage werden wieder länger, die Sehnsucht nach dem Frühling wächst und gleichzeitig verbringt man die meiste Zeit in der Wohnung. Warum also nicht jetzt zu neuen Pflanzen greifen? Denn gerade jetzt gibt es tolle Zimmerpflanzen in Hülle und Fülle. War die Weihnachtszeit noch dominiert von Weihnachtsstern und Co., so steht der Januar ganz im Zeichen von grünen und blühenden Pflanzen.

Verleihen Sie doch Ihrem Zuhause einen exotischen Touch. Pflanzen die von Sommer, Sonne und Tropen träumen lassen sind z. Bsp. Heliconie, Bromelien oder Flamingoblumen.

Die Heliconie finden Sie bei uns in orange und rosa. Sie sollte nie ganz austrocknen und gedeiht am besten, wenn Sie öfter übersprüht wird. Die aktuellen Sorten bleiben relativ kompakt und treiben mit jedem neuen Blatt auch eine Blütenknospe. Was Heliconien nicht mögen, ist trockene Heizungsluft. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Heliconien besonders gut in einem Lechuza-Topf gedeihen. Da haben sie eine sehr gleichmäßige Wasserversorgung und leiden nicht unter Trockenheit.

Bromelien sind pflegeleichte Pflanzen für absolute Anfänger. Im tropischen Regenwald wachsen sie als Aufsitzer (Epiphyten) auf den Urwaldbäumen. Wasser und Nährstoffe sammeln sich im Blatttrichter. Im Zimmer mögen sie deshalb einen nicht zu sonnigen Platz und immer etwas Wasser im Blatttrichter. Gegossen werden sie nur dorthin. Sind sie irgendwann verblüht, treiben am Grund Ableger – sogenannte Kindel – aus. Die können dann in extra Töpfe gesetzt werden. Die Mutterpflanze blüht kein zweites Mal.

Auch Flamingoblumen wachsen im Regenwald. Ihre Wurzeln dienen ihnen zum festhalten. Deshalb sind sie empfindlich gegen Staunässe und auch gegen zu starke Düngergaben. Beachtet man diese beiden Dinge, sind Flamingoblumen anspruchslose Zimmergenossen, die im Sommer etwa zwei mal wöchentlich, im Winter nur ein mal wöchentlich gegossen werden wollen.

Auch Grünpflanzenfans finden momentan so ziemlich alles, was das Herz begehrt.Da lassen sich so richtig nach Lust und Laune Blattformen und Grüntöne kombinieren. Das beginnt bei sehr filigranen Pflanzen wie dem Aparagus setaceus (früher auch pumosus genannt), der in Oma’s Jugend die Nelkensträuße als Beiwerk füllte, geht über Calathea mit interessanten Blattzeichnungen bis hin zum Fensterblatt, das ebenso wie Wilder Wein auch gerade ein Comeback erlebt. Zur Pflege gibt es eine einfache Faustregel: je feiner und bunter die Blätter sind, um so heller sollte der Standort sein. Je größer und grüner die Blätter sind, um so eher vertragen die Pflanzen auch einen Platz im Halbschatten. Beim gießen der Grünpflanzen ist der „grüne Daumen“ gefragt, was heißen soll: vor dem gießen erst mal die Feuchtigkeit der Topferde fühlen. Nichts bringt Zimmerpflanzen schneller um, als ständig nasse Füße.

Liebhaber traditioneller Blütenpflanzen werden jetzt bei Usambaraveilchen, Alpenveilchen, Azaleen und Primeln fündig. Voll retro werden die einen sagen, für andere ist die Azallee oder das Alpenveilchen auf der Fensterbank eine lieb gewordene Tradition, die sie nicht missen möchten. Bei aller Nostalgie sollte man sich vor Augen halten, dass viele dieser Klassiker deshalb so beliebt wurden, weil sie – in Zeiten ohne Zentralheizung – auch in Zimmern mit niedrigeren Temperaturen lange blühten. Aktuelle Sorten kommen zwar auch mit höheren Raumtemperaturen zurecht, besonders lange blühen sie aber, wenn sie eher kühler stehen.

2019-01-04T13:27:39+02:00Januar 4th, 2019|